Bilanzen

Im Unterschied zur schlagbezogenen Düngeberatung werden bei der Optimierung des Nährstoffmanagements die gesamtbetrieblichen Nährstoffströme ausgewertet, um Verbesserungen zunächst dort zu erreichen, wo sie wirtschaftlich am effektivsten sind.
Das gesamtbetriebliche
Nährstoffmanagement hat besonders bei viehhaltenden Betrieben eine große Bedeutung, wo z. B. auch eine Fütterungsberatung wasserschutzwirksam sein kann. Zur Ist-Zustands- und Erfolgsbewertung sowie zur Schwachstellenanalyse dienen Bilanzen als geeignetes Instrument.
Denn die
Bilanz hilft den Beratern und Ihnen:

- der gesetzlichen Aufzeichnungspflicht nachzukommen
- Verlustgrößen im betrieblichen Nährstoffkreislauf aufzudecken und damit
   Beratungsprioritäten
zu erkennen

- langfristig den Erfolg Ihrer Anstrengungen im Wasserschutz zu sehen

Flächenbilanzen
Bei einer Flächenbilanz wird die Nährstoff-Zufuhr durch die Düngung der
Nährstoff-Abfuhr durch das Erntegut auf einem gegebenen Schlag gegenübergestellt. Sie stellt eine Erfolgsgröße der Nährstoff-Effizienz dar. Voraussetzung für die Erhebung von Flächenbilanzen ist eine genaue Aufzeichnung des Landwirtes über alle auf der Fläche durchgeführten Maßnahmen in einer Ackerschlagkartei. Ziel unserer Beratungstätigkeit ist es, mit diesem Instrument die Stickstoffdüngung der Stickstoffabfuhr anzupassen.


Aktuelles

22.07.2021

Zwischenfrüchte sollten möglichst schnell nach der Ernte ausgesät werden. Dann entfalten sie ihre positive Wirkungen bezüglich Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffspeicherung und Erosionsschutz am besten. Weitere Infos finden Sie im aktuellen Rundschreiben zum Zwischenfruchtanbau.

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09.06.2021

Thema: Erosionsschutz im Maisanbau

>>> zum Video

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07.06.2021

Im Maßnahmenraum wurden Demonstrations-versuche zur stabilisierten N-Düngung angelegt. Weitere Infos finden Sie in diesen Video.

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03.05.2021

Hier finden Sie ein Video zum Einsatz von Nitrifikationshemmern

>>> zum Video

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26.04.2021

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Maisdüngung.

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12.04.2021

Die aktuelle Düngeverordnung fordert die Dokumentation der Düngemaßnahmen sowie die Zusammenfassung der N- und P-Düngemengen des Vorjahres zum 31.03. Das LLH hat eine Excel-Dokumentationshilfe veröffentlicht, die sich v.a. für kleinere Betriebe eignet. Sie können die Excel-Datei hier herunterladen. Für größere Betriebe ist einer Ackerschlagkartei zu empfehlen, die es erlaubt, Düngemaßnahmen für mehrere Schläge gleichzeitig einzugeben.

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26.03.2021

Hier finden Sie Hinweise zum Frühjahrs-Nmin 2021 und zur Düngung und Düngeempfehlung.

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24.02.2021

Vor allem Winterraps ist auf eine ausreichende Stickstoffversorgung zu Vegetationsbeginn angewiesen. Aufgrund der dicken Schneedecke konnten die Nmin-Proben nicht rechtzeitig gezogen werden. Greifen Sie bis zur Veröffentlichung der aktuellen Nmin-Werte auf langjährige Mittelwerte zurück, denn jetzt sollte mit einem schwefelhaltigen Dünger angedüngt werden, wenn die Böden genügend tragen. Der tatsächliche Nmin ist dann bei der 2. Gabe zu berücksichtigen.

Für die Rapsdüngung gilt: In schwach entwickelten Rapsbeständen ist eine startbetone N-Düngung angebracht, um die Regeneration des Blattapparates zu fördern (Aufteilung 70:30). In üppigen Rapsbeständen, in denen die Pflanzen 10 bis 12 Blätter aufweisen, ist die zweite N-Gabe stärker zu betonen, um den Blattapparat nicht zu überziehen, worunter die Verzweigung des Rapses leiden kann (Aufteilung 40:60). In normal entwickelten Beständen wird pro Gabe jeweils die Hälfte des N-Bedarf gegeben.

Im Herbst gut entwickelte Rapsbestände haben vor der Vegetationsruhe etwa 60-70 kg N/ha aufgenommen. Dort sollte die gesamte N-Düngung um 10 bis 15 kg N/ha reduziert werden.

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10.02.2021

Hier können Sie einsehen, ob Ihre Flächen in einem mit Nitrat belasteten Gebiet oder in einem eutrophierten Gebiet liegen:

Nitrat: 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3430

Phosphat (eutrophierte Gebiete): 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3431

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08.02.2021

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zur neuen Düngeverordnung und der Hessischen AusführungsVO zur Düngeverordnung (mit Nitrat belastete und eutrophierte Gebiete [Phosphor]).

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19.01.2021

Hier finden Sie die Nmin-Werte des vergangenen Herbstes.

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27.10.2020

Beachten Sie die Sperr-fristen für Düngemittel mit wesentlichem N-Gehalt (mehr als 1,5 % N in der Trockenmasse). Auf Ackerland darf bis zum 31.01. keine Gülle ausgebracht werden. Für Grünland gilt das Verbot vom 01.11. bis 31.01. Festmist von Huf- und Klauentieren darf zwischen 15.12. und 15.01. nicht ausgebracht werden. Nach Ende der Sperrfristen ist darauf zu achten, dass Düngemittel dann ausgebracht werden, wenn keine Gefahr besteht, dass sie abgeschwemmt werden und womöglich in Gewässer gelangen.

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07.10.2020

Ein gutes Mais-Nachernte-Management hat großen Einfluss auf die ungewünschte Stickstoffmineralisation im Herbst. Gleichzeitig muss dem steigenden Pathogendruck entgegengewirkt werden. Hier erhalten Sie weitere Infos.