Wirtschaftsdüngerberatung

Der Stickstoff aus organischen Düngemitteln steht der Pflanze nicht in gleicher Form zur Verfügung wie Mineraldünger. Ziel einer gewässerschonenden Landwirtschaft ist es, aus dem Wirtschaftsdünger möglichst hohe Mineraldüngeräquivalente zu erreichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Wirtschaftsdünger gewässerschonend zu nutzen?
- Präzise Nährstoffplanung

- Verlustminderung bei der Ausbringung
- Förderung der Mineralisierungsleistung während der Vegetationsperiode
- Verminderung der Mineralisationsleistung nach der Ernte

Wirtschaftsdüngeranalyse
Wie in der nebenstehenden Abbildung gut zu erkennen, schwanken die Nährstoffgehalte der Wirtschaftsdünger Gülle und Festmist sehr stark. Deshalb sind Wirtschaftsdüngeranalysen notwendig! Die Analysen schaffen ein Bewusstsein für den realen Düngewert der Wirtschaftsdünger, das kann sich auch finanziell durch die Einsparung von Mineraldünger
                                                              auswirken.


Probenahme
Da es bei der Lagerung von Wirtschaftsdüngern zu gasförmigen Stickstoffverlusten kommt, sollte die Probeentnahme möglichst kurz vor der Ausbringung erfolgen. Bei Jauche und Gülle muss vorher eine Homogenisierung erfolgen, d. h. ein ausreichendes Aufrühren ist notwendig. Bei Festmist werden Mischproben von mindestens 10 Stellen des Misthaufens genommen.
Die Analysen der Proben geben die genauen Werte der Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalte an. Auch der Trockensubstanzgehalt in % wird ermittelt.

Aktuelles

22.07.2021

Zwischenfrüchte sollten möglichst schnell nach der Ernte ausgesät werden. Dann entfalten sie ihre positive Wirkungen bezüglich Bodenfruchtbarkeit, Nährstoffspeicherung und Erosionsschutz am besten. Weitere Infos finden Sie im aktuellen Rundschreiben zum Zwischenfruchtanbau.

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09.06.2021

Thema: Erosionsschutz im Maisanbau

>>> zum Video

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07.06.2021

Im Maßnahmenraum wurden Demonstrations-versuche zur stabilisierten N-Düngung angelegt. Weitere Infos finden Sie in diesen Video.

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03.05.2021

Hier finden Sie ein Video zum Einsatz von Nitrifikationshemmern

>>> zum Video

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26.04.2021

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Maisdüngung.

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12.04.2021

Die aktuelle Düngeverordnung fordert die Dokumentation der Düngemaßnahmen sowie die Zusammenfassung der N- und P-Düngemengen des Vorjahres zum 31.03. Das LLH hat eine Excel-Dokumentationshilfe veröffentlicht, die sich v.a. für kleinere Betriebe eignet. Sie können die Excel-Datei hier herunterladen. Für größere Betriebe ist einer Ackerschlagkartei zu empfehlen, die es erlaubt, Düngemaßnahmen für mehrere Schläge gleichzeitig einzugeben.

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26.03.2021

Hier finden Sie Hinweise zum Frühjahrs-Nmin 2021 und zur Düngung und Düngeempfehlung.

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24.02.2021

Vor allem Winterraps ist auf eine ausreichende Stickstoffversorgung zu Vegetationsbeginn angewiesen. Aufgrund der dicken Schneedecke konnten die Nmin-Proben nicht rechtzeitig gezogen werden. Greifen Sie bis zur Veröffentlichung der aktuellen Nmin-Werte auf langjährige Mittelwerte zurück, denn jetzt sollte mit einem schwefelhaltigen Dünger angedüngt werden, wenn die Böden genügend tragen. Der tatsächliche Nmin ist dann bei der 2. Gabe zu berücksichtigen.

Für die Rapsdüngung gilt: In schwach entwickelten Rapsbeständen ist eine startbetone N-Düngung angebracht, um die Regeneration des Blattapparates zu fördern (Aufteilung 70:30). In üppigen Rapsbeständen, in denen die Pflanzen 10 bis 12 Blätter aufweisen, ist die zweite N-Gabe stärker zu betonen, um den Blattapparat nicht zu überziehen, worunter die Verzweigung des Rapses leiden kann (Aufteilung 40:60). In normal entwickelten Beständen wird pro Gabe jeweils die Hälfte des N-Bedarf gegeben.

Im Herbst gut entwickelte Rapsbestände haben vor der Vegetationsruhe etwa 60-70 kg N/ha aufgenommen. Dort sollte die gesamte N-Düngung um 10 bis 15 kg N/ha reduziert werden.

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10.02.2021

Hier können Sie einsehen, ob Ihre Flächen in einem mit Nitrat belasteten Gebiet oder in einem eutrophierten Gebiet liegen:

Nitrat: 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3430

Phosphat (eutrophierte Gebiete): 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3431

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08.02.2021

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zur neuen Düngeverordnung und der Hessischen AusführungsVO zur Düngeverordnung (mit Nitrat belastete und eutrophierte Gebiete [Phosphor]).

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19.01.2021

Hier finden Sie die Nmin-Werte des vergangenen Herbstes.

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27.10.2020

Beachten Sie die Sperr-fristen für Düngemittel mit wesentlichem N-Gehalt (mehr als 1,5 % N in der Trockenmasse). Auf Ackerland darf bis zum 31.01. keine Gülle ausgebracht werden. Für Grünland gilt das Verbot vom 01.11. bis 31.01. Festmist von Huf- und Klauentieren darf zwischen 15.12. und 15.01. nicht ausgebracht werden. Nach Ende der Sperrfristen ist darauf zu achten, dass Düngemittel dann ausgebracht werden, wenn keine Gefahr besteht, dass sie abgeschwemmt werden und womöglich in Gewässer gelangen.

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07.10.2020

Ein gutes Mais-Nachernte-Management hat großen Einfluss auf die ungewünschte Stickstoffmineralisation im Herbst. Gleichzeitig muss dem steigenden Pathogendruck entgegengewirkt werden. Hier erhalten Sie weitere Infos.