Übersicht über den Maßnahmenraum „Künzell, Dipperz, Petersberg“

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Die Einstufung der Gemarkungen gemäß Belastungsindex wurde vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) durchgeführt. Dabei wurde sowohl die Emission (Bodendaten und Landnutzungsdaten) als auch die Immission (Nitrat- und Ammoniumgehalt im Grundwasser) berücksichtigt. Von der Einstufung der Gemarkung hängt die Beratungsintensität ab. Die Gemarkungen mit der Maßnahmenpriorität mittel (gelb), hoch (orange) und sehr hoch (rot) haben Anspruch auf eine Zusatzberatung durch die Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt (IGLU).

Aktuelles

03.05.2021

Einsatz von Nitrifikationshemmern

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26.04.2021

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Maisdüngung.

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12.04.2021

Die aktuelle Düngeverordnung fordert die Dokumentation der Düngemaßnahmen sowie die Zusammenfassung der N- und P-Düngemengen des Vorjahres zum 31.03. Das LLH hat eine Excel-Dokumentationshilfe veröffentlicht, die sich v.a. für kleinere Betriebe eignet. Sie können die Excel-Datei hier herunterladen. Für größere Betriebe ist einer Ackerschlagkartei zu empfehlen, die es erlaubt, Düngemaßnahmen für mehrere Schläge gleichzeitig einzugeben.

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26.03.2021

Hier finden Sie Hinweise zum Frühjahrs-Nmin 2021 und zur Düngung und Düngeempfehlung.

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24.02.2021

Vor allem Winterraps ist auf eine ausreichende Stickstoffversorgung zu Vegetationsbeginn angewiesen. Aufgrund der dicken Schneedecke konnten die Nmin-Proben nicht rechtzeitig gezogen werden. Greifen Sie bis zur Veröffentlichung der aktuellen Nmin-Werte auf langjährige Mittelwerte zurück, denn jetzt sollte mit einem schwefelhaltigen Dünger angedüngt werden, wenn die Böden genügend tragen. Der tatsächliche Nmin ist dann bei der 2. Gabe zu berücksichtigen.

Für die Rapsdüngung gilt: In schwach entwickelten Rapsbeständen ist eine startbetone N-Düngung angebracht, um die Regeneration des Blattapparates zu fördern (Aufteilung 70:30). In üppigen Rapsbeständen, in denen die Pflanzen 10 bis 12 Blätter aufweisen, ist die zweite N-Gabe stärker zu betonen, um den Blattapparat nicht zu überziehen, worunter die Verzweigung des Rapses leiden kann (Aufteilung 40:60). In normal entwickelten Beständen wird pro Gabe jeweils die Hälfte des N-Bedarf gegeben.

Im Herbst gut entwickelte Rapsbestände haben vor der Vegetationsruhe etwa 60-70 kg N/ha aufgenommen. Dort sollte die gesamte N-Düngung um 10 bis 15 kg N/ha reduziert werden.

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10.02.2021

Hier können Sie einsehen, ob Ihre Flächen in einem mit Nitrat belasteten Gebiet oder in einem eutrophierten Gebiet liegen:

Nitrat: 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3430

Phosphat (eutrophierte Gebiete): 

https://www.geoportal.
hessen.de/map?WMC=3431

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08.02.2021

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zur neuen Düngeverordnung und der Hessischen AusführungsVO zur Düngeverordnung (mit Nitrat belastete und eutrophierte Gebiete [Phosphor]).

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19.01.2021

Hier finden Sie die Nmin-Werte des vergangenen Herbstes.

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27.10.2020

Beachten Sie die Sperr-fristen für Düngemittel mit wesentlichem N-Gehalt (mehr als 1,5 % N in der Trockenmasse). Auf Ackerland darf bis zum 31.01. keine Gülle ausgebracht werden. Für Grünland gilt das Verbot vom 01.11. bis 31.01. Festmist von Huf- und Klauentieren darf zwischen 15.12. und 15.01. nicht ausgebracht werden. Nach Ende der Sperrfristen ist darauf zu achten, dass Düngemittel dann ausgebracht werden, wenn keine Gefahr besteht, dass sie abgeschwemmt werden und womöglich in Gewässer gelangen.

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07.10.2020

Ein gutes Mais-Nachernte-Management hat großen Einfluss auf die ungewünschte Stickstoffmineralisation im Herbst. Gleichzeitig muss dem steigenden Pathogendruck entgegengewirkt werden. Hier erhalten Sie weitere Infos. 

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16.09.2020

Wichtige Neuerung zur HALM-Förderung: Die gesetzlich vorgeschrieben Abstände zu Gewässern (Hessisches Wassergesetz) können jetzt als Gewässerschutzstreifen über HALM gefördert werden. Weitere Infos finden Sie hier. Anträge für 2021 müssen bis 01.10.2020 beim zuständigen Fachdienst gestellt werden.

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18.08.2020

Bezüglich der organischen Düngung nach der Ernte bis zur Speerfrist gibt es einige Neuerungen zu beachten. Lesen Sie hier das Wichtigste.

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19.06.2020

Die zweite Jahreshälfte im Ackerbau steht bevor und die Planung des Zwischenfruchtanbaus sollte rechtzeitig durchgeführt werden. Lesen Sie hier wichtige Informationen zum Zwischenfruchtanbau.

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24.04.2020

Die für nächste Woche angekündigte feuchtere Witterung sollte unbedingt genutzt werden, um die nächste N-Düngung durchzuführen. Beachten Sie dabei die Düngeempfehlungen aus dem Rundschreiben. Verwenden Sie bei weit entwickelten Beständen, bei N-Mangelerscheinungen und in Gerste mit entwickelten Fahnenblatt einen schnellwirksamen Dünger wie beispielswiese KAS. Bei Winterweizen, der sich gerade im Schossbeginn befindet, kann auch ein stabilisierter Harnstoffdünger gegeben werden. Kombinieren Sie dann Schoss- und Ährengabe. Damit sinkt das Risiko dass eine Ährengabe nicht an die Pflanze kommt, sollte es wieder trocken werden.

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21.04.2020

Mais bietet durch seine gute N-Effizienz ein optimale Möglichkeit N-Überschüsse zu reduzieren. Häufig ist nur eine geringe oder gar keine mineralische Düngung erforderlich. Aktuelle Hinweise zur Maisdüngung finden Sie hier.

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05.03.2020

Aktuelle Hinweise zu Nmin-Werten im Frühjahr 2020, Vergleich von Herbst-Nmin 2019 und Frühjahrs-Nmin 2020 und zur Stickstoff-düngung finden Sie im Rundschreiben 01/2020.

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02.03.2020

Hier finden Sie die aktuellen Frühjahrs-Nmin-Werte für den WRRL-Maßnahmenraum Künzell-Dipperz und Petersberg.

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14.02.2019

Aktuelle Empfehlung: Ist eine Rindergüllegabe zu Getreide geplant, sollte sie möglichst früh als 1. Gabe ausgebracht werden. Rindergülle gibt einen Teil des enthaltenen Stickstoffs nur langsam frei, sodass spätere Rindergüllegaben nicht ihre volle Wirksamkeit entfalten. Eine Stabilisierung (Nitrifikationshemmer) der Gülle ist beim Einsatz in Getreide nicht zu nötig. 

Führen Sie unbedingt eine Schwefeldüngung durch. Der in organischen Düngern enthaltene Schwefel ist nicht ausreichend!

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01.11.2019

Am 19.11.2019 werden wir eine Feldbegehung zum Thema Erosionsschutz und effiziente N-Düngung bei Dietershausen veranstalten. Weitere Informationen finden Sie hier.

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09.09.2019

Die Bundesregierung hat der EU-Kommission u.a. in Aussicht gestellt, dass Flächen, für die Düngebeschränkungen vorliegen, zukünftig nicht zur Berechnung 170 kg N-Grenze herangezogen werden können. Dies würde dann auch Grünland betreffen für das die HALM-Maßnahme D.1 Grünlandextensivierung abgeschlossen wird. Landwirte mit einem hohen Aufkommen an organischer Düngung sollten dies beachten! Denn auch wenn die Änderung der DüVO noch nicht beschlossen ist, die HALM-Verpflichtung wird für 5 Jahre eingegangen.

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06.09.2019

Das Trinkwasserschutz-gebiet Halsbach, das teilweise im Maßnahmenraum liegt, ist als gefährdetes Gebiet nach § 13 der Düngeverordnung eingestuft worden. Das bedeutet: Vor Ausbringung von Wirtschaftsdünger muss eine Analyse des Düngers vorliegen, der Abstand zu Gewässern bei organischer und org.-mineralischer Dünger-ausbringung ist auf 5 m erhöht und der Nährtsoff-vergleich darf 40 kg N/ha nicht überschreiten. Weitere Infos hier.

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28.08.2019

Die HALM-Antragsfrist für die Förderperiode 2020 bis 2024 endet am 01.10.2019. Weitere Infos zu den geförderten Maßnahmen finden Sie hier

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02.08.2019

Am Dienstag, den 13.08.2019 findet in Fulda-Oberrode eine Maschinenvorführung zum Thema "Stoppelbearbeitung – flach wenden oder mischen?" statt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

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03.07.2019

Aktuelle Hinweise zum Nachernte-Maßnahmen auf dem Acker finden Sie im Rundschreiben 06/2019.

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23.05.2019

Aktuelle Hinweise zur Abschlussgabe im Winterweizen finden Sie im Rundschreiben 05/2019. 

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16.04.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte zu Mais und
  Düngeempfehlung 2019
- Wirtschaftsdünger zu 
  Mais
- Untersaaten

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 03/2019

 

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14.03.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte im Frühjahr 
  2019
- Vergleich Herbst-Nmin 
  2018 und Frühjahrs-Nmin
  2019
- Stickstoffdüngung 2019

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 02/2019

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11.03.2019

Die Frühjahrs-Nmin-Werte für den Maßnahmenraum stehen jetzt hier zur Verfügung.

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18.09.2018

Die Aussaat von Winter-getreide sollte nicht zu früh erfolgen. Die Winterweizensaat kann auch noch im Oktober erfolgen.
Vorteil: Die ankündigten geringen Niederschlags-mengen reichen für die Keimung von Ackerfuchs-schwanz aus, der dann bei späten Aussaaten besser mechanisch bekämpfbar ist. Späte Saatbettbereitung reduziert außerdem die herbstliche N-Mineralisation und damit Stickstoffverluste.